Kletter-Blog
Der Deutsche Kletter Blog
April 30, 2012 by Isabell

Klettern und Naturschutz

Klettern in der Natur macht besonders viel Spaß und ist natürlich ein tolles Erlebnis. Doch damit es auch weiterhin noch viel Spaß macht ist eine intakte Umwelt die Voraussetzung dafür. Deshalb sollte man sich an gewisse Regeln halten und für sich und andere Verantwortung übernehmen. Hier eine kleine Auflistung was man beim Klettern in der Natur beachten sollte:

  • Parken nur auf ausgewiesenen Flächen und Plätzen
  • Nur gekennzeichnete Wege benutzen und Sperrungen beachten
  • keine Pflanzen beschädigen oder entfernen
  • Abfälle mitnehmen
  • kein offenes Feuer
  • unnötigen Lärm zum Schutz der Tiere vermeiden
  • beim Aufstieg auf einen Baum zum Schutz der Rinde einen Cambiumsaver benutzen

Wenn sich alle an diese Regeln halten können wir auch weiterhin die schöne Natur genießen!

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März 13, 2012 by Isabell

PSA

PSA ist die Abkürzung für Persönliche Schutzausrüstung. Zusammen mit der der PSA Schulung zählt die Persönliche Schutzausrüstung zu den klassischen Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitschutzes. Die Persönliche Schutzausrüstung lässt sich in drei Klassen unterteilen:

Klasse I sind gerinfügige Risiken dazu zählen als Persönliche Schutzausrüstung zum Beispiel Handschuhe und Sonnenbrille.

Klasse II sind mittlere Risiken dazu zählt die Schutzbrille, Gehörschutz oder auch ein Schutzhelm (usw.).

Klasse III ist dann für tödliche bzw. nicht mehr rückgängig machende Schäden hierzu zählen im Rahmen der PSA die Absturzsicherung, Atemschutzgeräte und Tauchgeräte.

Jedoch reicht die PSA alleine nicht aus es ist außerdem wichtig eine für den jeweiligen Bereich abgestimmte PSA Schulung besucht zu haben. Verschiedene Vorschriften regeln dies auch. Zum Beispiel muss jeder, der im absturzgefährdeten Bereich arbeitet eine PSA Schulung besucht haben. Diese PSA Schulung kann schützen und gegebenfalls Leben retten. Es empfiehlt sich außerdem eine jährliche Auffrischung durchzuführen.

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März 5, 2012 by Isabell

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen

In vielen Berufsfeldern gehört die Arbeit in absturzgefährdeten Bereichen zum Alltag. Denken wir zum Beispiel einmal an die Gerüstbauer oder Dachdecker des Weiteren natürlich auch das Arbeiten im Hochregallager, die Feuerwehren, im Stahlbau oder das Arbeiten auf großen Windkraftanlangen. Sicheres Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Mitarbeiter eine Schulung für Absturzsicherung besucht haben. Denn es gibt viele Vorschriften, die eingehalten werden müssen zudem ist es sehr wichtig für die eigene Sicherheit der Mitarbeiter, dass Sie wissen wie man die Persönliche Schutzausrüstung richtig anwendet. Die Arbeitgeber sind sogar dazu verplichtet, dass alle Mitarbeiter, die Höhenarbeiten durchführen richtig geschult sind. Das Unfallrisiko kann deutlich minimiert werden, wenn die Mitarbeiter eine Schulung für Absturzsicherung besucht haben. Denn erst dann lernen Sie wie man sich richtig verhält, was man beachten muss und vieles mehr.

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Februar 14, 2012 by Isabell

Geschichte des Industriekletterns in Deutschland

Wie kam das Industrieklettern eigentlich nach Deutschland, mit dieser Frage werde ich mich im folgenden Artikel beschäftigen.

Seilsicherungen und Arbeiten in Höhen gab es erstmals 1930. Eine der ersten sehr bekannten Baustellen wobei mit Hilfe von Seilsicherungen gearbeitet worden ist, war der Bau der Golden Gate Bridge. Das heutige Industrieklettern wurde in den 1970er Jahren in England entwickelt. Hier wurde es vor allen Dingen bei der Errichtung, Wartung und Sanierung von Bohrinseln verwendet. In Deutschland begann man mit dieser Technik erstmals in der DDR. Gerade bei Abdichtungen von Fugen an großen Plattenbauten wurden Industriekletterer eingesetzt, um die Arbeiten einfach schnell und einfacher durchführen zu können. Doch die Wiedervereinigung stoppte das Verfahren erstmals wieder. Laut Arbeitsschutz war das Verfahren nicht sicher. Erst 1995 wurde mit Hilfe einer Sondergenehmigung der Reichstag verhüllt.  Mitte der 1990er Jahre wurde es dann auch von der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft zugelassen. Kurz darauf entstand auch der Fach – und Interessenverband für seilunterstützte Arbeitstechniken (FISAT) dieser tritt als Dachverband und Interessenvertreter der Branche auf. 1997 gab der Verband einige Richtilinien zur Ausbildung und Arbeitssicherheit für seilunterstützte Zugangstechniken heraus. Seitdem können Anwender eine von diesem Verband anerkannte Ausbildung durchführen. Wer diese Ausbildung absolviert hat kann auf jeden Fall einen sehr hohen Standard  aufweisen.

Also um es kurz zusammen zu fassen, das Industrieklettern gibt es offiziell noch gar nicht so lange und es war auch ein sehr harter und langer Weg bis es richtig anerkannt worden ist. Doch mittlerweile ist es ein beliebtes Arbeitsverfahren wenn es um schwer zugängliche Stellen geht. Denn es spart auf jeden Fall Zeit und auch Geld, denn teuere Krähne sind nicht mehr notwendig. Wichtig ist auch das Industrieklettern keine PSAgA ist eine Unterweisung Psa gegen absturz kann man zum Beispiel in der Berufskletterschule der Kletter-Spezial-Einheit machen.

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Januar 13, 2012 by Isabell

Wie funktioniert eigentlich der ASAP??!

Der Asap ist ein mitlaufendes Auffanggerät, im Folgenden werde ich ihn etwas genauer erklären.

Generell wird der Asap an einem zweiten Seil mitgeführt um somit die redudante Sicherung zu gewährleisten. Der Asap ist schnell und einfach einzubauen und läuft ohne manuelles Eingreifen mit dem Anwender mit. Im Falle eines Sturzes blockiert der ASAP sofort und fängt den Sturz auf.  Er blockiert selbst dann, wenn sich der Anwender am Gerät festhält. Der Asap kann zusätzlich mit einem falldämpfenden Verbindungsmittel ergänzt werden. Er ist für halbstatische Seile (ENen 1891 Typ A) von 10,5 bis 13 mm Durhcmesser geeignet, die für das Gerät zertifiziert wurden.  Ein OK Triact Karabiner mit automatischem Verriegelungssystem ist bereits im Lieferumfang enthalten. Der ASAP hat ein Gewicht von 350 g.

ASAP = as safe as possible!

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Dezember 15, 2011 by Isabell

Klettersteigsets

Was sind überhaupt Klettersteigsets, woraus bestehen Sie und für was benötigt man Sie. Auf diese Fragen möchte ich ihm folgenden Beitrag etwas genauer eingehen.

Klettersteigsets sind notwendig beim Begehen von Klettersteigen. Das Klettersteigset verbindet dabei den Bergwanderer mit den stationären Sicherungselementen. Es besteht aus zwei speziellen Karabinern, zwei Seilschenkeln und einem Falldämpfer. Die Karabiner werden an den Sicherungselementen eingehakt und verbinden somit den Bergwanderer. Außerdem benötigt man noch einen Hüftgurt und Bandschlingen. Mit Hilfe der Bandschlingen bindet man das Klettersteigset in den Anseilring des Klettergurtes ein. Empfehlenswert ist es hierbei den Ankerstich zu verwenden. Man sollte bei der Verwendung von Klettersteigsets dringend beachten, dass diese normalerweise nicht für Personen unter 50 kg geeignet sind. Die Seilbremse löst bei diesem geringen Gewicht kaum oder gar nicht aus dadurch kann es durch den großen Fangstoß zu schweren Verletzungen kommen. Außerdem sollte man darauf achten, dass immer ein Karabiner in einem Sicherungselemt eingehakt ist, niemals beide gleichzeitig aushängen!

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November 24, 2011 by Isabell

Höhenkrankheit

Wenn man sich auf eine Bergtour begeben möchte, sollte man je nachdem wie hoch der Berg ist die Höhenkrankheit nicht vergessen. Im Folgenden möchte ich euch einmal kurz die Höhenkrankheit vorstellen.

Vorab die Höhenkrankheit kann jeden treffen, egal ob jung oder alt. Mit steigender Höhe sinkt der Luftdruck, das heißt der absolute Sauerstoffgehalt in der Luft pro Kubikmeter nimmt ab. Dadurch nimmt man natürlich auch automatisch weniger Sauerstoff durch die Lunge auf, das heißt also auch der Sauerstoffgehalt im Körper sinkt. Ein erstes Annzeichen dafür kann Erschöpfung sein.  Ab 5.000 m Höhe kommt es sogar zu Funktionsstörungen des Organismus. Über 7.000 m kann man sich nicht lange aufhalten, denn der Sauerstoff reicht dort nicht zum Leben aus.

Wichtig ist deshalb immer, dass man den Körper langsam an das verminderte Sauerstoffgehalt gewöhnt. Denn der Körper braucht diese Anpassungszeit um sich umzugewöhnen. Die häufigsten Beschwerden der Höhenkrankheit sind: starke Übelkeit mit Erbrechen, starker Dauerkopfschmerz, Leistungsabfall, Herzrasen, Atembeschwerden, Verwirrtheit, trockener Husten, Schwindelgefühl oder auch Schlaflosigkeit. Diese Sympthome sollte man auf keinen Fall ignonieren sondern Maßnahmen treffen. Bemerkt man eine der Symthome sollte man zumindest eine längere Rast einlegen um dem Körper die notwendige Zeit zu geben sich umzugewöhnen.

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Oktober 27, 2011 by Isabell

Komplettgurt

Was ist eigentlich ein Komplettgurt. Ein Komplettgurt vereint einen Brust- und Hüftgurt. Ein Vorteil des Komplettgurtes ist die besonders einfache Handhabung, er lässt sich schnell und einfach an- und ausziehen. Dadurch ist er gerade auch für Anfänger und Kinder sehr gut geeignet. Ein Nachteil jedoch ist, dass die Bewegungsfreiheit bei ihm eingeschränkt ist. Zudem führt er bei langem Hängen zur einer eingeschränkten Blutzirkulation dadurch besteht das Risiko eines Hängetraumas. Doch gerade beim Tragen von schweren Rucksäcken ist ein Komplettgurt absolut empfehlenswert, denn durch das Gewicht verändert sich der Körperschwerpunkt.

Allgemein lässt sich sagen, dass beim Sportklettern ein Hüftgurt besser geeignet ist. Jedoch in der Arbeitssicherheit und in Hochseilgärten ist der Komplettgurt absolut empfehlenswert.

Man sollte sich also immer überlegen was man vor hat und sich demnach den richtigen Gurt aussuchen. Wichtig ist natürlich immer, dass er richtig passt.

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Oktober 10, 2011 by Isabell

Schöne Kletterlocation in der Rhön

Wer in Hessen auf der Suche nach einer schönen Kletterlocation ist sollte in die Rhön fahren. In der Vorderen Rhön genauer in der Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe) gibt es einen der bedeutendsten Klettergarten der gesamten Rhön. Die 28 m hohen Felsen sind aus Phonolith was ein magnetisches Erdgussgestein ist. Die Felsen bieten über 100 verschiedene Kletterrouten von den Schwierigkeitsgraden 2 – 8. Südlich gelegen befinden sich noch zwei weiter kleinere Felsen, die Teufelskanzel und die hintere Steinwand. Die meisten Routen sind mit Bühlerhaken ausgestattet, doch zwischendurch können auch Klemmkeile verwendet werden.  Hier ist auf jeden Fall Spaß garantiert egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene.

Die Steinwand ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Ausflugsziel und Spaß ist dabei garantiert.

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Oktober 5, 2011 by Isabell

Die häufigsten Verletzungen beim Klettern

Natürlich besteht wie bei jeder Sportart auch das Risiko einer Verlezung. Hier einmal eine kurze Auflistung welche Verletzungen am häufigsten beim Klettern auftreten.

  • Ringband Riss dies ist die Beugesehne am Finger. Besonders häufig tritt diese Verletzung am Mittel- oder Ringfinger auf. Anzeichen dafür ist ein Druckschmerz und auch Schwellungen am Finger. Diese Verletzung kann gerade beim Abrutschen der Füße entstehen, da dabei zwei oder drei Finger maximal belastet werden.
  • Sehnenscheidenentzündungen enstehen durch mittel- oder langfristige Überlastung. Am häufigsten sind hierbei die Beugesehnenscheiden von Mittel- und Ringfinger betroffen.
  • Verletzungen des Kapsel- Bandapparates dies ensteht gerade durch Verkanten der Finger in Löchern. Am häufigsten sind eigentlich Überlastungserscheinungen und Entzündungen des Kapsel- Bandapperates.
  • Knochenbrüche können natürlich auch nach einem Sturz entstehen. Aber dies ist natürlich eher selten da man immer auf seine Sicherheit achten sollte.

Dennoch dies soll Euch keinesfalls vom Klettern abhalten, denn Verletzungen können immer passieren.

 

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