Kletter-Blog
Der Deutsche Kletter Blog
Dezember 13, 2013 by Isabell

Testbericht über das ISC D4

Das neue ISC Abseilgerät D4 ist eingetroffen – Klaus und ich (Mandy) haben es gleich mal für euch getestet.
Hier erst mal ein paar Eckdaten zu dem Produkt:
Man hat eine genaue Kontrolle der Abfahrtsgeschwindigkeit. Das D4 ist aus massivem Edelstahl und kann platziert werden ohne vom Karabiner getrennt zu werden. Es ist sehr stabil und robust und ist für Seile von 10,5mm bis 11,5mm geeignet. Nutzlast bis 240kg. EN12841.
Hier nun unser Testergebnis:
Beim ersten Mal in der Hand halten, kommt doch der erste Gedanke auf…“Oh ist das Ding aber schwer“.
Tatsächlich sind es im Gegensatz zum Petzl ID fast 90g mehr. Das sollte uns nicht abschrecken, denn das Gerät liegt toll in der Hand und das Gewicht merkt man eh nicht mehr, wenn man im Seil hängt.
Also Gurte an und ab ins 10,5mm Blacksafe Statikseil. Wir waren beide überrascht, wie sauber das Abseilgerät auf dem Seil läuft. Beim Aufsteigen gibt es wenig Reibung und beim Abseilen wird das Seil ideal über die Umlenkwulst geführt und man muss kaum nachhelfen wie man es sonst vom ID oder Rig kennt.
Die angepriesene Paniksicherung funktioniert perfekt, der Hebel ist in allen Richtungen beweglich und sehr handlich.
Zum Retten einer zweiten Person (vielen Dank  an unseren Kollegen Volker *lach*) und als Rücklaufsperre im Flaschenzugsystem ist das D4 auf jeden Fall auch geeignet. Wir hatten leider noch nicht die Möglichkeit uns aus sehr hoher Höhe abzuseilen aber wir können nach ca. 15m Abfahrt und das auch mit doppelter Belastung sagen…das Teil wird nicht heiß.
Nachteil: keine Sicherung für einen falschen Seileinbau. Es ist zwar eine Richtung + Anker auf der Seilführung zu sehen aber trotzdem empfehlen wir gerade für die noch etwas unerfahrenen Kletterer,  immer mal lieber zweimal hinzuschauen und am Boden zu testen
Fazit: Daumen hoch, wir können euch das ISC D4 Descender auf jeden Fall empfehlen!!! Wir sind gespannt, wie sich das D4 bei euch draußen durchsetzt. Schreibt uns gern eure Erfahrungen.
Das ISC D4 ist ab sofort in unserem Shop http://www.kletter-spezial-laden.de/Klettern/ISC-D4-Descender-Abseilgeraet.html erhältlich.
Liebe Grüße eure Mandy
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September 4, 2012 by Isabell

Der erste Geocache

Der erste Geocache überhaupt wurde am 03.05.2000 von Dave Ulmer in der Nähe von Portland (US- Staat Oregon) vergraben. Dies war ein schwarzer Plastikeimer mit vielen verschieden Dingen wie Cd’s, Videos, Geldscheinen, einem Buch, einer Steinschleuder und einer Dose mit Bohnen. Anschließend veröffentlichte er die Koordinaten auf einer Internetseite damit war das Geocaching geboren. Zu diser Zeit hieß dies aber noch “Stash” (engl. für Geheimversteck). Im Laufe der Zeit wurde es dann umgenannt zu dem heutigen “Geocaching”. Es hat sich sehr rasch verbreitet heute gibt es über 1.800.000 aktive Caches, fast überall auf der Welt sind diese verteilt. Der erst Cache in Deutschland wurde am 01.10.2000 in der Nähe von Berlin versteckt. So entwickelte sich im Laufe der Zeit dann alles weiter.

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Juli 3, 2012 by Isabell

Verschiedene Schwierigkeitesgrade beim Geocachen

Beim Geocaching unterscheidet man zwischen dem Schwierigkeitsgrad allgemein und dem Gelände (so genannten Terrain). Hier möchte ich euch kurz einmal die verschiedenen Stufen erläutern.

Schwierigkeit:

Stufe 1: einfach, sehr offen und sichtbar versteckt, man benötigt nur wenige Minuten um den Cache zu finden.

Stufe 2: mittel, ein durchschnittlicher Geocacher benötigt in etwa 30 Minuten.

Stufe 3: anspruchsvoll, eine echte Herausforderung

Stufe 4: schwierig, spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten sind erforderlich

Stufe 5: extrem, eine ernsthafte Herausforderung für Körper und Geist, spezielle Ausrüstung wird benötigt

 

Gelände (Terrain):

Stufe 1: behindertengerecht, das Gelände ist flach

Stufe 2: kindergerecht, entklang klar markierter Wege

Stufe 3: nicht für Kleinkinder geeignet, es geht oft querfeldein

Stufe 4: nur für erfahrene Outdoor Begeisterte über steile Abhänge usw.

Stufe 5: erfordert eine spezielle Ausrüstung bzw. Fähigkeiten und Erfahrungen (z.B. Boot, Klettern, Tauchen)

Ihr könnt euch langsam vortasten und mit der Zeit hocharbeiten. Doch überfordert euch nicht selbst und belegt vorher einen Kurs. Für das T5 Klettern gibt es zum Beispiel einen speziellen T5 Kletterkurs.

Also viel Spaß!!!

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Juni 19, 2012 by Isabell

Höhlenbefahrung

Einige Geocaches sind in Höhlen versteckt. Dies ist natürlich etwas ganz Besonderes und kostet manchmal auch etwas Überwindung sich hinein zu wagen. Bei einer Höhlenbefahrung kommt es natürlich auf die richtige Technik an. Allein vom Gefühl her ist es schon etwas anderes, ob man sich an einem Baum oder Bauwerk abseilt oder sich frei schwebend in eine Höhle abseilt ohne wirklich zu wissen was einen unten erwartet. Bei einer Höhlenbefahrung sollte mal auf jeden Fall die Abseiltechnik und natürlich auch die Aufstiegstechnik, um auch wieder aus der Höhle heraus zu kommen, beherschen. Außerdem ist es empfehlenswert ein Statikseil zu verwenden und natürlich nicht den Helm mit Stirnlampe vergessen.

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Juni 13, 2012 by Isabell

Grundausrüstung zum Geocachen

Irgendwann wagt man sich doch an schwerere Geocaches und will hoch hinaus. Doch was braucht man überhaupt an einer Kletter Grundausrüstung dafür. Hier möchte ich euch einen kleinen Überblick verschaffen was man dringend für den Anfang benötigt.

Zu erst einmal natürlich einen Gurt hier gibt es erst einmal die grobe Unterscheidung zwischen Sport -und Industrieklettergurt. Was besser für einen geeignet ist muss man selbst entscheiden, natürlich sind Industrieklettergurte bequemer aber auch teurer. Dann gibt es natürlich noch die Entscheidung, ob man einen Komplettgurt oder nur einen Hüftgurt will.

Dann ganz wichtig braucht man natürlich ein Seil. Empfehlenswert für das Geocachen ist ein 10,5mm Statikseil.

Dann fehlen noch Karabiner, davon kann man generell eigentlich nie genug haben. Ihr werdet merken im Laufe der Zeit kommen eh noch viele mehr dazu.

Des Weiteren benötigt ihr Bandschlingen hier gibt es auch viele verschiedene Längen zur Auswahl.

Ganz wichtig natürlich noch das Abseilgerät. Auch hier gilt die Qual der Wahl genügt einem eine einfach Abseilacht oder will man ein richtiges Gerät wie zum Beispiel das GriGri, den Eddy oder den ID. Hier gilt immer am besten schon einmal wenn möglich vorher verschiedene Geräte testen und schauen mit welchem man am besten klar kommt.

Für den Aufstieg benötigt man dann noch eine Handsteigklemme und eine Trittschlinge.

Nicht zu vergessen für die eigenen Sicherheit ist natürlich auch ein Helm!

So das sollte zunächst einmal das wichtigste für den Einstieg sein um erst einmal los legen zu können. Aber denkt daran besser erst einemal einen Kletterkurs für Geocacher besuchen um die richtige Technik zu erlernen.

Wir wünschen viel Spaß dabei!

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Mai 29, 2012 by Isabell

Buildering

Das Builderung ist auch bekannt unter Urban Climbing oder Gebäudeklettern und ist eine Form des Kletterns. Man versteht darunter das Klettern an öffentlichen Bauwerken. Doch nicht immer und überall ist das Buildering erlaubt es stellt eine rechtliche Grauzone dar. Das Buildering war ursprünglich eine Variante des Sportkletterns (Klettern mit Seil und Sicherung) und hat sich jetzt immer mehr der Trendwende angepasst und folgt dem Bouldern. Das heißt man klettert ohne Sicherung und Seil. Man legt unten lediglich ein Crahpad hin, so dass man im Falle eines Sturzes weich fällt. Das Buildering erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es wird im städtischen Raum an alten Gebäuden, Bunkeranlagen oder Brücken betrieben. Allerdings hat es nichts mit den Fassadenklettern beim Industrieklettern zu tun. Denn Buildering ist ledglich ein Freizeitsport und auch natürlich nicht gerade ungefährlich. Die Grenzen beim Buildering wie weit man geht sind eigentlich nur die eigene Psyche und Physe.

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Mai 22, 2012 by Isabell

Unterschied zwischen Sport- und Industrieklettern

Jeder kennt klettern eigentlich als Sport doch habt auch ihr schon einmal die Industriekletterer beobachtet, wenn sie sich von Hochhäusern spektakulär abseilen. Doch was ist eigentlich der Unterschied bei der Technik immerhin ist es ja beides klettern. Im folgenden Artikel möchte ich euch einmal die Unterschiede herausstellen.

Sportkletterer klettern an einer Wand oder ähnlichen nach oben. Dabei verwenden sie ein Seil und der Gurt dient eigentlich nur im Falle eines Sturzes um nicht nach unten zu fallen. Beim Industrieklettern hingegen werden immer zwei Seile verwendet also man klettert immer redundant. Seile und Haken dienen beim Sportklettern als Sicherung, beim Industrieklettern hingegen dient das Seil als Fortbewegung weil man am Seil mit Hilfe von Handsteigklemme und Trittschlinge nach oben klettert. Ein weiterer Unterschied ist, dass man beim Sportklettern Dynamikseile verwendet, beim Industrieklettern hingegen Statikseile. Das hat den Grund dass man beim Sportklettern im Falle eines Sturzes etwas “abgefedert” wird. Beim Industrieklettern hingegen braucht man die Statikseile mit der geringen Dehnung.

Also es ist zwar beides klettern aber unterscheidet sich trotzdem sehr groß in der Technik.

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April 30, 2012 by Isabell

Klettern und Naturschutz

Klettern in der Natur macht besonders viel Spaß und ist natürlich ein tolles Erlebnis. Doch damit es auch weiterhin noch viel Spaß macht ist eine intakte Umwelt die Voraussetzung dafür. Deshalb sollte man sich an gewisse Regeln halten und für sich und andere Verantwortung übernehmen. Hier eine kleine Auflistung was man beim Klettern in der Natur beachten sollte:

  • Parken nur auf ausgewiesenen Flächen und Plätzen
  • Nur gekennzeichnete Wege benutzen und Sperrungen beachten
  • keine Pflanzen beschädigen oder entfernen
  • Abfälle mitnehmen
  • kein offenes Feuer
  • unnötigen Lärm zum Schutz der Tiere vermeiden
  • beim Aufstieg auf einen Baum zum Schutz der Rinde einen Cambiumsaver benutzen

Wenn sich alle an diese Regeln halten können wir auch weiterhin die schöne Natur genießen!

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März 13, 2012 by Isabell

PSA

PSA ist die Abkürzung für Persönliche Schutzausrüstung. Zusammen mit der der PSA Schulung zählt die Persönliche Schutzausrüstung zu den klassischen Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitschutzes. Die Persönliche Schutzausrüstung lässt sich in drei Klassen unterteilen:

Klasse I sind gerinfügige Risiken dazu zählen als Persönliche Schutzausrüstung zum Beispiel Handschuhe und Sonnenbrille.

Klasse II sind mittlere Risiken dazu zählt die Schutzbrille, Gehörschutz oder auch ein Schutzhelm (usw.).

Klasse III ist dann für tödliche bzw. nicht mehr rückgängig machende Schäden hierzu zählen im Rahmen der PSA die Absturzsicherung, Atemschutzgeräte und Tauchgeräte.

Jedoch reicht die PSA alleine nicht aus es ist außerdem wichtig eine für den jeweiligen Bereich abgestimmte PSA Schulung besucht zu haben. Verschiedene Vorschriften regeln dies auch. Zum Beispiel muss jeder, der im absturzgefährdeten Bereich arbeitet eine PSA Schulung besucht haben. Diese PSA Schulung kann schützen und gegebenfalls Leben retten. Es empfiehlt sich außerdem eine jährliche Auffrischung durchzuführen.

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März 5, 2012 by Isabell

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen

In vielen Berufsfeldern gehört die Arbeit in absturzgefährdeten Bereichen zum Alltag. Denken wir zum Beispiel einmal an die Gerüstbauer oder Dachdecker des Weiteren natürlich auch das Arbeiten im Hochregallager, die Feuerwehren, im Stahlbau oder das Arbeiten auf großen Windkraftanlangen. Sicheres Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Mitarbeiter eine Schulung für Absturzsicherung besucht haben. Denn es gibt viele Vorschriften, die eingehalten werden müssen zudem ist es sehr wichtig für die eigene Sicherheit der Mitarbeiter, dass Sie wissen wie man die Persönliche Schutzausrüstung richtig anwendet. Die Arbeitgeber sind sogar dazu verplichtet, dass alle Mitarbeiter, die Höhenarbeiten durchführen richtig geschult sind. Das Unfallrisiko kann deutlich minimiert werden, wenn die Mitarbeiter eine Schulung für Absturzsicherung besucht haben. Denn erst dann lernen Sie wie man sich richtig verhält, was man beachten muss und vieles mehr.

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